Artikel, Matthias Brückner, Monika Gründel, Visions-Architekten, Visionstour 2015
Kommentare 6

Von der Hingabe ans Leben und dem Gewinn der Glückseligkeit

Redhead girl with suitcase in the autumn park.Glückseligkeit – dieses Wort gefällt mir.

Es klingt gut, es schwingt gut. So oft hatte ich es noch nicht in meinem Wortschatz gebraucht, doch es wurde mir zum Abschluss des letzten Jahres gereicht. Meine ehemalige Vermieterin wünschte mir bei der Übergabe, kurz vor Silvester, ein glückseliges neues Jahr. „Das sagt man doch so bei uns in Franken oder?“ Und grinste. Wie schön, ich kannte es noch nicht, aber es gefiel mir so gut, dass ich es sogleich bei meinen Neujahrswünschen verwendete.

Und so hab ich mein neues Jahr glückselig begonnen.

Mit einer Mischung aus Vorfreude und dem Gefühl, dass alles irgendwie unwirklich sein könnte, wechselte sich die Stimmung ab. Matthias und ich saßen am Flughafen in Nürnberg mitten in der Nacht und spielten Mau-Mau. Und es ging uns beiden so: Einerseits wussten wir nicht, was passiert, was vor allem mit uns, mit jedem einzelnen von uns passiert. Und gleichzeitig das Wanken, was wir uns da vorgenommen haben:

WIR HABEN UNS AUF DEN WEG GEMACHT, DIE GRÖSSTE VERSION VON UNS SELBST ZU LEBEN. Und wir haben uns die gegenseitige Ermächtigung gegeben: WIR ERLAUBEN UNS ALLES UND ERWARTEN NICHTS!

Für alle, die zum ersten Mal in unsere Visionstour hinein schnuppern, Matthias und ich sind kein Paar. Wir sind zueinander geführt worden. Unsere Werte, unsere Absichten, Ausrichtungen und unsere Vision waren EINS! Das war der Magnet und die Absicht, das zu leben, was das Leben mit uns vor hat. Sich voll und ganz zu öffnen, alles loszulassen, alles SEIN lassen und sich einzulassen in das, was völlig unbekannt war und uns nur mit einem Hauch von Ahnung wie ein Wind um die Ohren bließ.

Und so saßen wir dann wirklich am Strand und begannen zu fassen, was wir hier vorhaben.

Wir beide hatten erkannt, dass es nicht mehr darum geht, herauszufinden, was wir wollen und es mit Zielen und Absichten zu kreieren, sondern sich voll und ganz dem Leben hinzugeben und jeden Tag aufs Neue zu erkennen, was das Leben mit uns vor hat.

Gegenseitige Ermächtigung war unsere Absicht: Ermächtigung der Potentiale, der Größe, aber auch der Weiblichkeit und Männlichkeit!

Uns war klar, wir werden bei dieser Ermächtigung nicht geschont. Doch wir durften Tag für Tag erleben, wie großzügig sich uns das Leben verschenkt. An welchen wundervollen Ort wir durch unsere große Absicht gelandet sind. Sodass wir hier schon in den ersten Tagen wussten, wir bleiben hier, wir wertschätzen diesen Ort und zahlen gerne mehr Geld dafür, als uns was günstigeres für die nächsten Wochen zu suchen.

Wir haben damit unseren Wertschätzungsraum aufgemacht, ihm einen Rahmen und Platz zum Füllen gegeben.

Die Küche ist spartanisch ausgestattet, ohne Backofen, mit 2 kleinen Herdplatten, großen Töpfen und einem Kühlschrank, der entweder komplett kühlt (mit flüssigen Vanilleeis) oder alles gefriert. Was für Möglichkeiten und was für ein Anreiz für meine Kreativität! 😉 So wurde der erste gefrorene Salat eben mit Nüssen angebraten und mit einer Vinaigrette blanchiert. 😀 Anfangs dachte ich, ich komm nicht ohne Backofen aus, aber es ist so wunderbar einfach, loszulassen und sein zu lassen, was nicht ist und in Möglichkeiten zu denken, statt in Unmöglichkeiten. Am Wochenende möchte ich Zupfkuchen im Wasserbad backen, äh garen. 🙂 Und mit den minimalen Möglichkeiten des Herdes Rouladen mit Blaukraut und Serviettenkloß kochen. Echt fränkisch auf Gran Canaria! 😀 Ich bin gespannt!

Die Leichtigkeit und Erwartungslosigkeit hat ihren Platz bei uns beiden völlig eingenommen.

Das Ermächtigungsspiel, das wir seit den ersten Tagen hier spielen, als Schaubühne für unsere noch unbewussten Verstrickungen, hat uns so gepusht, dass wir oft einfach sprachlos da sitzen. Matthias ist ein begnadeter Einfühler und hat bereits den Titel des Qualitätenverschiebers bekommen! Wie leicht und einfach es gelingt und mit wieviel Humor hinter die alten Überzeugungen und neuen Situationen zu blicken und sie zu verbinden, war keinem von uns vorher bewusst! Wir sind von der Wirkung des Spiels immer wieder aufs Neue geflasht, vor allem, wenn es beginnt WIRKLICH zu werden.

Eine der wichtigsten Erkenntnisse, die wir durch ein solches Spiel hervorgeholt haben, war:

Es gibt nichts mehr zu kreieren, nichts mehr zu erschaffen. Es sind dazu keine Absichten und Wünsche mehr nötig! Es ist bereits alles da. Das einzige, was es braucht, ist die BEREITSCHAFT, es ins Leben zu lassen und dann am Ergebnis zu erkennen, ob es entweder ein Ego-Wunsch oder ein Mangeldenken war, der sich nicht verwirklicht hat oder eine Absicht der Fülle, die auch auf Seelenebene beabsichtigt ist und sich verwirklichen möchte. Alles Positive ist ein Geschenk, alles Positive kommt aus dir, aus deinem SEIN; es KOMMT zu dir, während alles Negative deinem eigenen Tun entspricht. So zeigt sich das Leben! Ein buntes Spielfeld, das uns einlädt, aus der unendlichen Fülle an Möglichkeiten zu schöpfen. Alles, was da ist, ist richtig und nichts als eine Möglichkeit. Es gibt keine Verpflichtung. Es sind Möglichkeiten, die sich zur Verfügung stellen. Und du hast die freie Wahl, sie zu nehmen bzw. anzunehmen oder sie loszulassen oder SEIN zu lassen.

SEIN LASSEN IST DAS NEUE LOSLASSEN!

Es ist die Ermächtigung für jeden und alles, sich frei ausdrücken zu dürfen und seine Qualität zu zeigen. Nur wer frei ist, kann bedingungslos lieben. Nur wer frei ist, kann sein Potential schöpfen und zur Verfügung stellen, nur wer frei ist, kann SEIN. Es geht nicht mehr ums Tun! Loslassen ist Tun – wir wägen ab und lassen los. SEIN lassen ist das Überlassen in Liebe ohne Abhängigkeit; ohne Bedingung. Es darf bleiben oder gehen, kommen oder nie eintreffen.

Und auf diese Weise wird sich immer die Qualität der Liebe ausdrücken und dir dienen.

Die Glückseligkeit, die mich täglich überkommt, wenn ich z.B. mit Matthias bei Vogelgezwitscher und Meeresrauschen auf der Terrasse frühstücke oder ich alleine über den Strand schweife und mir den Wind ins Gesicht blasen lasse, füllt alles in mir aus! Es ist das Gefühl der puren Selbst-Wertschätzung, weil ich alles für und mit Liebe tue. Liebe bin.

Unsere naechsten Ziele stehen auch schon fest. Unsere Visionstour ermaechtigt sich mit uns.

Und mit dieser erfüllten Liebe schicke ich euch sonnige Grüße und umarme euch innigst!

Alle Liebe!
Moni

014-sein-lassen-ist-das-neue-loslassen

Der Text aus diesem Blog hat mich zu einer neuen Wertschätzungspostkarte inspiriert. Und die sucht jetzt noch einen Paten, der sie hinaus die Welt bringt. Der mit seiner Selbst-Wertschätzung, Wertschätzung in die Welt bringt.

Alle Patenschaften für neue Wertschätzungskarten findest du hier.

 

 

 

Beitragsfoto (c) masson | fotolia.com

6 Kommentare

  1. Liebe Monika,

    das was du schreibst, was du versuchst mit Worten auszudrücken, kann ich mit jeder Faser meines SEINS spüren – es gibt eigentlich keine Worte dafür.
    Ermächtigung – in meinen Begleitungen gerade auch sehr präsent. Wie synchron 🙂

    Herzensgrüße
    Silvia

  2. Kerstin sagt

    Liebe Mohni, deine Worte treffen direkt in mein Herz.
    Dein Satz: „Alles Positive ist ein Geschenk, alles Positive kommt aus dir, aus deinem SEIN; es KOMMT zu dir, während alles Negative deinem eigenen Tun entspricht. So zeigt sich das Leben!“

    Jaaaaaaaaaaa!!!! Genau so ist es!! Ich habe das in den letzten Jahren so sehr gespürt.

    Selbst dein Beispiel mit dem Backofen habe ich genau so erlebt. Lange mit provisorischer Küche zu leben, eine Wohnung zu kündigen, ohne zu wissen, wo es danach hin geht. Eine Zeit im Wohnwagen zu leben (ab April ohne Heizung) um dann an einem wundervollen Ort anzukommen, dort zu leben und zu lieben und so reich beschenkt zu werden.
    Und vorhin auf dem Spaziergang durch das sonnige kalte Moor, überkam mich so ein starkes Gefühl der Glückselikeit.
    „Lass dich sein“ genau DAS werde ich tun.

    Danke für deine Worte!!!!! Ich wünsche euch beiden noch eine wundervolle Zeit auf der Insel.

    Liebe Grüße aus dem Moor
    Kerstin

  3. mein Dankeschön an Alle…nimm für die nächste Karte einen Glückseligkeit-Engel aus meiner Facebook eingestellten Engelschar und sende ihn in weiter..

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.